Die Montessori-Elite

Geschrieben auf 17 Februar 2016 von Heutink International
Die Montessori-Elite

Eine Nachricht aus der Rheinische Post

 

“Einige der erfolgreichsten Firmengründer der Welt waren auf Montessori-Schulen. Die Pädagogik scheint Kreativität stark anzuregen.” Von Reinhard Kowalewsky

“Wie lautet ein Vorurteil gegenüber Schülern von Reformschulen wie Montessori und Waldorf? Für die Regelschule mit strengen Noten reichte es nicht – also besser auf die weniger rigiden Alternativschulen, da wird es schon klappen.

Die Erfolge früherer Reformschüler widerlegen die Einschätzung: Larry Page und Sergej Brin waren unabhängig voneinander auf Montessori-Schulen. Die Erfindung der Suchmaschine Google machte sie zu Milliardären. In ihrer Firma spiegelt sich die Mentalität bis heute wider: So wie Montessori-Schüler jede Woche einige Stunden an freigewählten Aufgaben arbeiten sollen, dürfen Google-Mitarbeiter einen Tag pro Woche eigene Ideen vorantreiben.

Amazon- und Wikipedia-Gründer

Auch bei Amazon als wichtigstem Online-Handel-Unternehmen der Welt ist der kreative Geist zu spüren: Gründer und Chef Jeff Bezos fragt bei jedem Widerstand nur “Warum nicht?”, “Warum ist das so?” – typisch für Montessori-Absolventen wie ihn. Autoritär eine Linie vorzugeben ist dagegen weniger Bezos’ Stil – der Börsenwert von 205 Milliarden Euro bestätigt das Vorgehen.

Dabei tun sich die Absolventen von Montessori-Schulen (und teilweise auch Waldorf) gerade beim Aufbau innovativer Unternehmen und bei kreativen Berufen hervor.

Jimmy Wales gründete die Online-Enzyklopädie Wikipedia, weil er als Kind gelernt hatte, stundenlang in Sachbüchern zu schmökern – die Pädagogin Maria Montessori (1870 bis 1952) legt in ihrer Theorie Wert auf eigenständiges Lernen. Will Wright wurde nach dem Besuch einer an ihrer Lehre orientierten Schule einer der erfolgreichsten Erfinder von Videospielen wie “SimCity” oder “Die Sims”. Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez lobt die Pädagogik seiner Montessori-Lehrer noch heute: “Es gibt wohl keine bessere Methode, um Kinder neugierig auf die Welt zu machen.””

die Ressource: Rheinische Post – Mittwoch 10. Februar, 2016 

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